Gartenpartei

Eine Landespartei in Sachsen-Anhalt
ökologisch, sozial und ökonomisch

Für eine dunkelgrüne Politik


2013 in Magdeburg gegründet
Nicht der Dieselmotor ist schuld sondern
jahrelange, falsche Verkehrs- und Siedlungspolitik


Es gibt und gab Bürgermeister wie auch Stadträte, die sich für eine weitere Verdichtung der Innenstädte aussprechen oder ausgesprochen haben. Das Ergebnis ist uns bekannt.

Kaum noch Grün in den Städten, die Freiluftschneisen sind zugebaut und Parkplätze sind kaum noch kostenlos zu haben.

Es hilft hier auch keine politische Weitsichtbrille, wenn das Betreben nur darauf gerichtet ist, der Bauwirtschaft die restlichen Freiflächen der Stadt in die Profittüte zu stecken.


Wir haben uns bisher in allen Themen und Wahlprogrammen für die Erhaltung der städtischen Grünflächen ausgesprochen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Gärten, Parkanlagen oder sonstige Grünflächen handelt. Die Meinung von Stadtverwaltungen und Stadträten: Grünflächen kosten Geld - dann lieber Betongold können wir uns nicht anschließen. Verlorenes Grün ist bisher nicht zurückgekommen. Es ist unser aller Pflicht, den verbliebenen Rest unter Schutz zu stellen.

Für die Verfehlungen vieler Jahre in der Verkehrs- und Siedlungspolitik muss nun ein Sündenbock gefunden werden:

DER DIESEL !!!

In der Vorfreude auf die zu erwartenden Elektroautos wurden die Strompreise bereits angehoben. Von Regierungsseite will man das Projekt Elektroauto mit Gewalt durchboxen. Ist man der Meinung der saubere Strom aus der Steckdose kommt auf der anderen Seite sauber hinein. Wieviel Umweltschaden wird es geben, wenn massenweise seltene Erden für die Akkumulatoren benötigt werden?

Bevor wir über Maßnahmen zur Verbesserung des Stadtklimas kommen machen wir einen Abstecher in die Fachwelt.


Wir bekamen freundlicherweise von Prof. Dr. Koch den Flyer für die 3. Tagung: Motorische Stickoxidbildung am 5. und 6. Februar 2019 in Rust gesendet.

Auch beim Bundestag ist eine Ausschussdrucksache
Dieselmotor und Luftqualität von ihm zu finden.

Prof. Dr. sc. techn. Thomas Koch Leiter des Instituts für Kolbenmaschinen am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und verantwortlich für die verbrennungsmotorischen Belange in den Bereichen Forschung, Lehre und Innovation.

Hier der Link zum KIT über Prof. Dr. sc. techn. Thomas Koch

   

Wer im Internet nach diesen Themen sucht, wird viele weitere Informationen finden.


Hier noch ein Positionspapier des WKM.
Wissenschaftliche Gesellschaft für Kraftfahrzeug- und Motorentechnik e.V.



Was sagen Lungenfachärzte? Hier ein Link zur Zeitung die "WELT"

Link zur WELT hier

Wir können als Partei nicht an der Motorenentwicklung mitwirken.
Um das Stadtklima zu verbessern gibt es viele wirksame Maßnahmen,
die wir auch unterstützen werden.

  • Verkehrsvermeidung durch Regionalität. Produkte aus der Region. Arbeitsplatz möglichst nah am Wohnsitz. Versorgungseinrichtungen vor Ort.

  • Stau, Stop- und Go durch passende Vorsignalisierung an Ampelanlagen vermindern. Den " Grünen Pfeil" vermehrt anwenden.

  • Ampelanlagen, wenn möglich, durch Kreisverkehre ersetzen. Die Verkehrsführungen in den Städten verbessern. Regelmäßig Radio und TV-Sendungen über eine ökologische Fahrweise ausstrahlen.

  • Grünanlagen erhalten und unter Schutz stellen. Renaturisierung von nicht mehr benötigten Bauwerken und versiegelten Flächen. Robuste Stadtbaumarten in ausreichender Zahl anpflanzen. Keine weitere Verdichtung der Städte.

  • Ausreichend kostenlose Parkplätze bereitstellen damit die Fahrzeuge schnell in den ruhenden Verkehr über gehen können.

  • Die Fahrten in Nahverkehrsmitteln kostenlos bzw. kostengünstig anbieten. Der städtische Nahverkehr ist nicht zum Geldverdienen da. Diese Infrastruktur wird besonders von Rentnern, Kindern und gerig Verdienenden benötigt.