Gartenpartei

Eine Landespartei in Sachsen-Anhalt
ökologisch, sozial und ökonomisch

Für eine dunkelgrüne Politik


2013 in Magdeburg gegründet
Externe Meinungen und Zuschriften


Für den Inhalt der Zuschriften sind wir nicht verantwortlich.
Wir behalten uns vor, welche Zuschriften wir veröffentlichen
und ob wir diese kommentieren.

Zuschrift von:
Peter Kleint
Roßlauer Str. 6
39114 Magdeburg

(Teil1)
Ja diese reiche Kirche, die ihre Kirchensteuern sogar über das staatliches Finanzamt eingezogen bekommt(soweit zur Trennung von Staat und Kirche), kann es sich nicht leisten ihren Dom anständig in Szene zu setzen. Und ja, auch ich wäre für angemessene Werbung für unsere Stadt und unserem Wahrzeichen dem Dom. Was ich jedoch schwer von der Gartenpartei vermisse, die sich sogar dunkelgrün, also grüner als die Grünen bezeichnen, den Kampf um die Gartenparzellen, die in Bauland für Schulen umgewandelt werden sollen. Übrigens auch den Grünen ist städtisches Grün und unsere Gärten völlig egal.

Kommentar (Antwort an Herr Kleint)

Sehr geehrter Herr Kleint,

ich weiß nicht, woher ihre Informationen stammen.
Zutreffend sind sie jedenfalls nicht.
Die Gartenpartei stand und steht immer auf der Seite der Kleingärtner und kämpft auch an der Seite der Anlagen Fort 1 und Am Unterbär mit.

Wir haben sogar zusammen mit den Kleingärtnern Unterschriften für den Erhalt gesammelt und Änderungsanträge für die Sitzung des Stadtrates gestellt.

Wenn die Volksstimme dies nicht haarklein berichtet, können wir es nicht erzwingen, Pressefreiheit!

Gegen die Bebauung des Kleinen Stadtmarsch haben wir sogar eine Petition gestartet und in unzähligen Stunden unserer knapp bemessen Freizeit Unterschriften gesammelt.

Ich habe selbst meinen Kleingarten für die Straßenbahntrasse verloren und glauben sie mir, die Gartenpartei war die einzige, die aktiv dabei war. Seither kämpfe ich mit, bei jeder Anlage die Probleme hat und die sich an uns wendet und das waren viele in den letzten Jahren.

Mir 3 eigenen Stadträten erhält man jedoch keine Mehrheiten, so ist das nun einmal in einer Demokratie.

Kommen sie doch gerne mal in unserer Fraktion vorbei, dann erkläre ich ihnen, was wir als Gartenpartei alles schon verhindert haben, z.b. den Verlust von 4000 Kleingärten in Magdeburg. Was wir hier überhaupt machen und warum wir oft gegen Windmühlen kämpfen.

Sie erreichen mich zur Terminabsprache unter 0391/540 2563.

Mit freundlichen Grüßen
Nicole Angerstein
Vorstandsmitglied der Gartenpartei


(Teil 2)
Stadtrat diskutierrt über Schule auf einem Friedhof
Ein interessanter Artikel, der Eines ganz genau vermittelt: Die Gärtner sind uns ganz egal, wir hatten längst beschlossen.

Die letzten beiden Sätze des Artikels sind der Beleg dafür. Und diese Grünen? Kein bißchen verschwenden diese an das Grün innerhalb der Stadt und an die Rückzugsgebiete für einheimische Tiere.
Die Gärtner haben längst nicht gewonnen.

(Teil 3)
siehe die Lesermeinung zu Bewegung im Kleingartenstreit

Schon die Überschrift beinhaltet eine Lüge. Wieso Kleingartenstreit ? Hier sollen aus Sicht der Stadt Gartenland zu Bauland umbewertet werden, damit dort eine Schule errichtet werden kann. Die Kleingärtner wehren sich gegen die Enteignung ihrer Parzellen und Vernichtung von Grünflächen und damit Tierrückzugsgebiete. Am Zuckerbusch / Ecke Berliner Chaussee ist ein riesiges Areal Wildwuchs , da standen Panzerhallen der Russen drauf. Ein Grund doch dieses Ödland weiter öde zu lassen ? Sicher wird mit dem Bau der Pylonbrücke zur Verlängerung die Berliner Chaussee wesentlich mehr Straßenverkehr aufweisen. Es wird für die Schüler aber gleichermaßen egal sein, ob sie auf der einen oder anderen Seite der dann stark befahrenen Straße ihre Schule hingestellt bekommen. Gefährlich wird das alle Mal. Und zum Schluß muß ich wieder mal feststellen, das die Grünen um Frau Dalbert sich einen Dreck um städtisches Grün scheren. Nie ist soviel Städtisches Grün, große geschichtsträchtige Bäume und nun auch Gartenland vernichtet worden, seit diese Grünen in die Landesregierung einzogen. Ich habe in jedem Artikel den Kampf der Grünen zugunsten der Gärtner vermißt. Aber Aufrufe von NABU man möge die Vögelein zählen, die im Garten ihr Rückzugsgebiet und auch ihr Brutgebiet haben. So verlogen sind diese Grünen. Einerseits die Menschen bei Natura2000 aussperren und damit den nicht heimischen Raubtieren wie Mink und Waschbär einen Hotspot zu schaffen, wo Jäger den Feinden der einheimischen Arten nicht regulierend helfen können und andererseits massenhaft Grün im Stadtgebiet zu vernichten. Da reiht sich eine Fehlentscheidung nach der anderen ein , wie Bebauung der Werderinsel mit einer Luxuswohnanlage, größe Fällaktionen für eine Heiztrasse und einer Straßenbahntrasse, Fällung eines großen Baumes für ein häßliches Denkmal, Vernichtung von Gartenland. Dazu paßt auch die Verhinderung der Rodung im Flußbett der alten Elbe, was aus Sicht des Hochwasserschutzes unbedingt erforderlich ist. Denn eine Begründung war die brütenden Vögel in den Bäumen, das dort schon mal das Roden und Ausbaggern verhindert wurde. Grüne Fehlentscheidung wie immer.

Kommentar zu Teil 1

Der Dom steht im Eigentum des Landes Sachsen-Anhalt.
Es werden sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen müssen.
Die Gartenpartei hat den Antrag gesellt und es sind bereits ca. 80 Prozent der B├╝rger, die ihn gut finden.


Kommentar zu Teil 2

Die Gartenpartei kämpft bereits seit 5 Jahren für die Erhaltung von Gärten und das Grün der Städte.
Wer auf unserer Webseite unter dem Link "Geschichte der Gartenpartei" nachsieht, wird alle Themen, Videos und Wahlwerbespots sehen.
Auch im aktuellen Wahlkampf kann man unter dem Thema
"Der Garten ist klar im Vorteil" unsere Einstellung nachverfolgen.
Warum haben die Gärtner bisher noch nicht gewonnen?
Nicole Angerstein hat in ihrer Antwort den Kern getroffen.
Wir haben nur drei Stadträte und damit können andere Parteien alles verhindern, was wir an Sachthemen auf den Weg bringen - was auch ständig passsiert.
Es geht hier nicht um die Sache, sondern um die Tatsache, dass wir von 56 Stühlen im Stadtrat 3 Stück blockieren.
Ein Einlenken der anderen Stadträte, wie es die Volkstimme in einem Artikel beschreibt, ist nur im Hinblick auf die Kommunalwahl 2019 zu erwarten
Wir haben uns ehrenamtlich in unserer Freizeit für das Grün der Stadt und die Interessen der Gärtner eingesetzt.
Wenn 14000 Gärtner und viele Magdeburger, die für das Grün und die Erhaltung von Bäumen und Gärten sind, die Gartenpartei am 26.5.2019 wählen, ist das Problem vom Tisch.
Die Erfahrungen seit der Kommunalwahl 2014 haben gezeigt, dass es damals vielen noch egal war.
Die Hektik setzt immer nur dann ein, wenn mann selbst betroffen ist.
Demos und Unterschriften sind gut aber nur im Parlament hat man die Macht seine Interessen demokratisch durchzusetzen.


Kommentar zu Teil 3

Ein Teil ist bereits (zu Teil 2) beantwortet
Hier gehe ich als geborener Magdeburger, der seit 39 Jahren Gärtner und auch Angler ist und sein Leben in Garten und Natur verbracht hat auf das Thema Natura 2000 ein.
Wer für die Natur ist, wird sich in dieser auch verantwortungsvoll bewegen.
Angler sind an der Gewässerpflege und dem Fischbesatz aktiv beteiligt und retten auch Fischbestände wenn Gewässer Sauerstoffmängel aufweisen oder vergiftet sind.
Durch Hege und Pflege sorgen Jäger für einen geregelten und gesunden Wildbestand und pflegen Jungtiere, wenn diese ohne Eltern sind. Sie achten auf unregelmäßigkeiten in ihren Revieren.
Wir können nicht verstehen, warum wir aus der Natur ausgeschlossen werden.
Regionale Freiheit ist das Recht, im Bundesland selbst die geeigneten Regeln aufzustellen.
Wir wollen nicht am Halsband der EU herumlaufen und ständig die grüne Peitsche spüren.
Wir sind selbst ökologisch genug, um im Einklang mit allen Beteiligten, auch den Bauern vernünftige Lösungen zu finden.

Viele Themen, die im Teil 3 angesprochen werden finden unsere volle Zustimmmung

Deshalb geht der Kampf weiter

für die Erhaltung einer lebenswerten Stadt.

Harald Hartmann

Stellv. Vorsitzender der Gartenpartei